Wasser ist LEBEN

Der Rhein …

  • zwischen Basel und Rotterdam ist eines der am stärksten belasteten Gewässer weltweit
  • ist mit fast 900.000 Partikel (Mikroplastik) pro Quadratkilometer belastet.
    – Aus einer weggeworfenen Plastiktüte können über 120.000 Mikroplastikteilchen
    (kleiner als 5 Millimeter) entstehen
  • Etwa 25 bis 30 Kilogramm Plastik landen im Rhein– jeden Tag
  • Im Jahr summiert sich das auf rund zehn Tonnen
  • Das gilt als höchste je gemessene Konzentration von Mikroplastik in Meereszuflüssen.
    – Der Rhein gehört damit zu den am stärksten mit Kunststoff verunreinigten Gewässern
    weltweit! Und besonders schlimm ist es in NRW.
    – Hier, am Niederrhein, strömt mehr als zehn Mal so viel Kunststoff im Fluss wie noch in
    Basel, im Mittel sind es 2,9 Millionen Partikel pro Quadratkilometer.

Ursachen:

  • Coffee Becher to go – der Deckel ist die größte Ursache
  • Reifen – der Reifenabrieb ist die größte Ursache
  • Kosmetik – in der Kosmetik wurde Mikroplastik nachgewiesen
  • Reinigungsmittel und Putzmittel.
    – Duschgel, Shampoo, Spülung, Zahnpaste …
  • Waschmaschine.
    – Fleece-Textilien, aus Kunststoffen hergestellte
    Funktionskleidung …

Alternativen

Umstellung der Produktionen auf plastikfreie und mikroplastikfreie Produkte. Geschieht bereits im
kleinen Stil, hier muss noch viel mehr passieren.
Erweiterung der Kläranlagen um eine 4.Stufe, die Mikroplastik (und Arzneimittelrückstände)
rausfiltert. Ist bereits bundesweit in einigen Anlagen umgesetzt und in anderen Anlagen in Planung.

Vision:

Wir können am Ende eines Flusses, der in das Meer mündet, etwas bauen, was den ganzen
Plastikmüll aufhält. Da dies aber wegen der starken Bewegung der Schiffe nicht einfach wird, gehen
wir einen Schritt zurück und nutzen das, was schon da ist und können somit hoffentlich die Hälfte des
Mülls aufhalten.
Der meiste Müll fließt am Rande eines Flusses und bleibt wegen Hoch und Tiefwassers am Ufer auch
liegen. Es wäre eine Alternative, die Seitenränder einer Brücke so auszubauen, dass auch Plastikmüll

aufgehalten werden kann. Das heißt, wir bauen ein System zwischen der Säulen und dem Ufer. In der
Mitte der Brücke können die Schiffe weiter passieren, wie gehabt.

Das System sollte so aufgebaut werden, dass es keine Nachteile für die Lebewesen im Fluss darstellt.
Das Material soll naturfreundlich sein und keine Belastung in der Natur und im Fluss verursachen.

Die nächsten Schritte sind:

  • Es wird ein Teil Ihrer Spenden monatlich für dieses Projekt weggelegt
  • Dieses Projekt wird an Universitäten für Ingenieure vorgestellt. Einige engagierte
    Absolventen könnten für ihre Masterarbeit dieses Thema angehen
  • Wenn genug Geld für ein Forschungsteam zusammen kommt, dann wird ein Team
    zusammengestellt: Projektleiter, Ingenieur, Gewässerkundler …

Helft uns, diese Vision auf Ihre technische Umsetzbarkeit zu prüfen!

Was noch wichtig ist:

  • Es muss an allen Stellen des Kreislaufs etwas geschehen:
    – Vermeidung von Plastik und Mikroplastik in der Produktion.
    – Herausfiltern von Plastik möglichst früh im Kreislauf, z.B. in der Kläranlage.
    – Herausfiltern von Plastik im Fluss und in den Meeren.
    – Regelmäßiges Säubern der Uferbereiche.
  • Wir versuchen uns auf die Möglichkeiten im und am Fluss zu konzentrieren, vergessen aber
    nicht, dass auch andere Dinge nötig sind und unterstützen diese.

Quellen:
https://nn.wikipedia.org/wiki/Hengebru
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt-Schumacher-Br%C3%BCcke_(Koblenz)
https://www.deutschlandfunkkultur.de/umweltverschmutzung-plastikmuell-alarm-am-
rhein.976.de.html?dram:article_id=360532

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